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Pflegealltag: Wenn der Akku leer ist und die Nerven blank liegen

Mal ganz ehrlich: Es gibt Tage in der Pflege, da möchte man am liebsten die Decke über den Kopf ziehen, oder? Dieser Moment, wenn man merkt, dass die eigenen Kräfte schwinden, obwohl man doch für einen lieben Menschen da sein will. Die Pflege von Angehörigen ist oft eine Aufgabe, die von Herzen kommt, aber sie kann uns auch an unsere Grenzen bringen – körperlich und seelisch.

Warum fühlen wir uns manchmal so?

Es ist total okay, sich überfordert, frustriert oder einfach nur erschöpft zu fühlen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine absolut menschliche Reaktion auf eine anspruchsvolle Situation. Die Gründe sind vielfältig:

  • Die ständige Verantwortung.

  • Zu wenig Zeit für sich selbst.

  • Das Gefühl, den Bedürfnissen des anderen oder den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

  • Vielleicht auch fehlende Unterstützung oder das Gefühl, mit allem allein zu sein.

Gerade wenn die Betreuung sehr intensiv wird, wie es zum Beispiel bei der umfassenden Seniorenbetreuung der Fall sein kann, ist es eine echte Herausforderung, die eigene Balance zu wahren.



Kleine Inseln im Sturm: Was wirklich hilft

Auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt, es gibt Wege, um wieder etwas mehr Luft zu bekommen:

  1. Durchatmen – ganz bewusst: Klingt banal, ist aber Gold wert. Nimm dir mehrmals täglich ein paar Minuten nur für dich. Ein Kaffee in Ruhe, kurz die Augen schließen, tief ein- und ausatmen.

  2. Reden hilft: Teile deine Gefühle und Sorgen. Mit Freunden, Familie oder anderen Betroffenen. Manchmal hilft schon das Wissen, nicht allein zu sein.

  3. Perfektionismus ablegen: Du musst nicht alles allein und perfekt schaffen. Es ist okay, wenn mal nicht alles nach Plan läuft. Sei nachsichtig mit dir.

  4. Hol dir Unterstützung: Das ist kein Eingeständnis von Versagen, sondern ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge! Manchmal braucht es einfach Hilfe von außen, um den Alltag zu erleichtern. Das kann eine stundenweise Entlastung sein, Hilfe im Haushalt oder auch eine spezialisierte Betreuung, wie sie etwa im Raum Dessau-Roßlau im Bereich der Seniorenbetreuung angeboten wird, um nur ein Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten zu nennen.

Selbstfürsorge ist kein Egoismus

Denk dran: Nur wenn es dir selbst einigermaßen gut geht, kannst du auch gut für andere da sein. Achte auf deine eigenen Bedürfnisse. Was gibt dir Kraft? Ein Spaziergang, Musik hören, ein gutes Buch? Bau diese kleinen Energiequellen fest in deinen Alltag ein.

Und wenn du professionelle Unterstützung suchst?

Wir von Leichtmacher Alltagsbegleiter wissen aus Erfahrung, wie wertvoll eine helfende Hand im Pflegealltag sein kann. Unser Ziel ist es, Familien zu entlasten und den Alltag für alle Beteiligten angenehmer zu gestalten. Ob es um Alltagsbegleitung, hauswirtschaftliche Hilfe oder einfach ein offenes Ohr geht – wir sind da. Sie finden uns übrigens sowohl in Lutherstadt Eisleben als auch in Dessau-Roßlau.

Fazit

Der Pflegealltag ist oft ein Marathon, kein Sprint. Es ist wichtig, auf sich zu achten und sich die Unterstützung zu holen, die man braucht. Niemand sollte sich scheuen, Hilfe anzunehmen.

Wenn du das Gefühl hast, dass eine Unterstützung im Alltag guttun würde, sprich uns gerne an. Manchmal kann ein Gespräch schon viel bewegen.

Pass gut auf dich auf!

 
 
 

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